Da wird eine Schar von Leuten zusammengeworfen, um den nächsten Grundstein für die Zukunft zu legen: Die Ausbildung.
Zuerst treffen sie sich nur beim Mittagstisch, da ja jeder die sonstigen 7:36 Std. in seinem individuellen Büro verbringt. Dann schickt man die Azubis in den Außendienst. Jeder in eine andere Stadt, man schreibt sich Mails, vermisst sich vielleicht teilweise sogar.
Darauffolgend treffen sich alle in der Schule wieder. Es krieselt. Vielleicht, weil einiges auf der persönlichen Ebene falsch gelaufen ist, weil mancher nicht mehr er selbst ist und sich unangenehm hervorhebt. Nach 8 Wochen keifft man sich dann nur noch an. Die Privatschüler aus gutem Hause beklagen sich über ihr Leben: Leiden auf hohem Niveau. Das könnt ihr euch gefälligst mal in den Arsch schieben. Denkt doch einfach mal an die anderen, denen es weniger gut geht und nicht immer nur an euch selbst! Ich würde ein solches Verhalten als "unsozial" bezeichnen. Und das auch nur aus dem Grund, weil ich "asozial" unpassend finde.
Die, die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben, stärken ihr Image und betiteln die jüngeren als naiv. Ich finde, wer jung ist, darf auch naiv sein.
Stellenweise wird es sehr persönlich im Umgang. Nicht feierlich!
Und ich... ich sitze nur daneben und lächel. Ich bin froh, schon sehr früh erkannt zu haben, dass das Leben hart ist und man an Erfahrungen reicher ist, wenn man sehr früh zur Selbstständigkeit erzogen wurde.
Täglich mitzubekommen, dass man doch schon um einiges weiter ist, als die Mitmenschen, ist befriedigend und beruhigend für die Zukunft.
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